Herpes Zoster (Gürtelrose)

Die umgangssprachlich als Gürtelrose bezeichnete Hauterkrankung ist nicht nur schmerzhaft, der Hautausschlag tritt auch oft im Zusammenhang mit Blasen auf. Die streifenförmige Viruserkrankung Herpes Zoster trifft statisch gesehen vor allem Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Insgesamt leiden jährlich bis zu 400.000 Menschen an dieser unangenehmen Erkrankung. Was Sie tun können und welche Leistungen die private Krankenversicherung während der Krankheit übernimmt, soll nun geklärt werden.

Eine private Krankenversicherung übernimmt selbstverständlich die Behandlungskosten und deckt auch (sofern vereinbart) auch die Kosten der alternativen Heilbehandlung.

Symptome und Verlauf der Gürtelrose

Eine Gürtelrose macht sich in der Regel durch eine sehr schmerzende und juckend Hautpartie bemerkbar. Fieber, Erschöpfung und starke Kopfschmerzen können weitere Begleitsymptome sein. Es folgen nach etwa 48 Stunden auch Bläschen, die Haut ist entzündet. Darüber hinaus stehen folgende Symptome im Zusammenhang mit der Gürtelrose:

  • Unwohlsein
  • Nervenschmerzen
  • Hautempfindungsstörungen
  • Hautausschlag (gürtelförmig)
  • Bläschen mit flüssigem Inhalt

Als Folgeerscheinung kann die Post-Zoster-Neuralgie (PZN) erneut starke Schmerzen hervorrufen, eine Heilung ist grundsätzlich nach zwei Wochen spürbar. Eine Therapie und regelmäßige Behandlung durch einen Hautarzt sollten unbedingt erfolgen.

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Naturheilkundliche Therapie zur Stärkung des Immunsystems

Im Rahmen einer PKV können auch Leistungen inmitten der Naturheilkunde erstattet werden. Dabei steht die Linderung der Schmerzen und die Stärkung des Immunsystems im Blickpunkt der Behandlung. Dabei kann auch eine Entgiftung vollzogen werden, um den Heilungsprozess vorantreiben zu können. Auch stärkende Behandlungen für ein besseres Nervensystem können durch die Naturheilkunde ermöglicht werden.

Vorbeugung mit der Varizella-Zoster-Virus-Impfung

Um Windpocken vorbeugen zu können, empfehlen die Fachleute der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Varizella-Zoster-Virus-Impfung vorzunehmen. Diese Impfung ist für Jugendliche und Kinder obligatorisch. Folgenden Personen und Personenkreisen wird eine solche Impfung empfohlen:

  1. Bei einer immunsuppressive Therapie)
  2. Patienten mit Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen
  3. Schwangere Frauen und Frauen mit Kinderwunsch, die nicht geimpft sind
  4. Nicht-geimpfte Personen, die vor einer Therapie oder einer Organtransplantation stehen Inmitten

Grundsätzlich empfiehlt sich das Impfen immer dann, wenn Sie nicht gegen das Virus geimpft worden sind. Die Krankenkasse kommt für die Impfkosten in aller Regel auf.

Geeignete Therapie mit einem Facharzt

Eine rechtzeitige Behandlung der Gürtelrose ist ebenso wichtig wie der Besuch bei einem Facharzt. Das Varizella-Zoster-Virus lässt sich unter anderem mit Virostatika behandeln. Komplikationen können immer nur bei einer frühzeitigen Therapie vermieden werden. So gilt es das Prodromalstadium richtig einzuschätzen. Die medikamentöse Behandlung mit Aciclovir, Brivudin, Valaciclovir oder Famciclovir bietet schnellere Heilungschancen. In besonders schlimmen Fällen kommen aber auch Lokalanästhetika zur Anwendung, um die Schmerzen eindämmen zu können.

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