Kostenübernahme für Geschlechtsumwandlung in der Krankenkasse

Bereits im Jahre 1987 stellt das Bundessozialgericht (BSG) klar, dass eine Transsexualität als Krankheit anerkannt werden muss. Auch wenn nicht alle diesem Urteil folgen können, so bietet der Beschluss doch einen Vorteil, wenn es um die Kostenerstattung für Geschlechtsumwandlungen geht. Denn gesetzliche Krankenversicherungen sind von Gesetzes Wegen her verpflichtet, die finanziellen Belastungen der Operationen, Behandlungen und Medikamente in vollem Umfang zu tragen. So besagt es das Sozialversicherungsrecht in Deutschland. Weigert sich der Anbieter, dann kann ein Ombudsmann eine Klärung herbeiführen.

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Krankenpflegeanspruch bei Transsexualität

Kostenübernahme für Geschlechtsumwandlung in der Krankenkasse

Ein weiteres Urteil bietet das Oberlandesgericht Köln. Denn es modifiziert den Beschluss auf die Ausweitung der privaten Krankenversicherungen, was indes 1995 vom obersten Bundesgerichtshof, dem BGH, Bestätigung findet. Demnach verpflichten sich beide Systeme der Krankenkassen zu Abnahme aller entstehenden Aufwendungen, die eine geschlechtsangleichende Auswirkung (kurz GA-OP) haben. Das gilt auch für:

  • Hormonbehandlung
  • Mastektomie
  • Hysterektomie mit Adnexektomie
  • Genitalangleichende Operation
  • Metaidoioplastik
  • Unterarm-Plastik
  • Bauchmuskel-Plastik
  • Latissimus-dorsi-Plastik

Eine medizinisch „diagnostizierte Transsexualität (Geschlechtsdysphorie)“ als auch eine „Namens- und Personenstandsänderung sind nach dem Transsexuellengesetz (TSG) keine verpflichtende Erklärung zu chirurgisch geschlechtsangleichenden Maßnahmen. (Quelle und weitere umfassende Informationen finden Sie auch unter http://www.transsexuelle-heidelberg.de/docs/Kostenuebernahme.pdf)