Private Krankenversicherung Kosten pro Monat

Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, hat je nach Tarif mit unterschiedlichen Kosten (Beitrag) im Monat zu rechnen. Es müssen nicht nur die Beiträge bezahlt werden, auch müssen Eigenanteile und Arztrechnungen beglichen werden. Rechnungen und andere Leistungen werden von der PKV anteilig und voll erstattet. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird in der Regel kein Kostenersattungsverfahren übernommen. Im folgenden Artikel wollen wir darüber aufklären, welche Kosten entstehen können.

Mit einer privaten Krankenversicherung legen Sie die Leistungen und Preise selber fest. Gerne ermitteln wir Ihren Bedarf und helfen Ihnen bei den Gesundheitsfragen, um die leistungsstärksten Anbieter zu finden. 

Wie die monatlichen Kosten beeinflusst werden

Die Kosten der privaten Krankenversicherung hängen von vielen Faktoren ab. So spielt auch das Alter und der Gesundheitszustand eine nicht unerhebliche Rolle. Je älter der Antragsteller desto teurer die Police. Je besser die Gesundheit, desto mehr Rabatte werden gewährt. Doch bei Krankenversicherungen müssen die Bedingungen der Policen genau eingesehen werden. Sonst kann es schnell passierten, dass ein billiger Vertrag schnell zu einem teurer Vergnügen wird. Es stellt sich immer wieder heraus, dass bestimmte Erstattungsverfahren gemindert sind oder komplett ausgeschlossen.

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Was sagt Stiftung Warentest zu den Monatskosten

Bei der Stiftung Warentest gibt es leider keine Hinweise, was eine eine PKV im Monat kostet soll. Doch in unterschiedlichen Tests werden die monatlichen Belastungen mit aufgeführt. Prüfer haben die Policen für Beamte, Selbstständige und Angestellte untersucht. Die Tester stellten festm dass bei einer einer Selbstbeteiligung von 900 Euro, die PKV (Provinzial) pro Monat 395 Euro Kosten kann. Dieses Rechenbeispiel ist für Selbstständige gültig. Staatsdiener müssen nur 196 Euro pro Monat zahlen (Concordia), ohne eine Selbstbeteiligung.

Andere Testergebnisse berechnen monatlichen Beitrag

Angestellte müssen für einen sehr guten Krankenversicherungsschutz 441 Euro pro Monat zahlen. Bei der HUK ist meist für einen 35 jährigen Antragsteller eine Selbstbeteiligung für ambulante Leistungen von 600 Euro pro Jahr fällig. Focus Money stellt in 2016 fest, dass Kunden für eine PKV 7,8 Prozent mehr im Monat bezahlen müssen als im Vorjahr. Spitzenreiter ist leider die DKV. Versicherungsnehmer müssen für die private Krankenversorgung rund 130 Euro (Monat) bezahlen. Grund für die hohe Anpassung ist angeblich der starke Leistungsanstieg.

Vergleich der Leistungen sehr wichtig beim Monatskostenvergleich

Anbieter einer PKV sind privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie tarieren die Tarife im Interesse der Risikogemeinschaft aus. Jeder Antragsteller (auch im Alter) zahlt so viel Beiträge, wie er (oder sie) statistisch kosten wird. Die Versicherung hat hier die Aufgabe einen Risikoausgleich zwischen Gesunden und Kranken bei der Tarifgemeinschaft durchzuführen. Die Leistungen der Anbieter sind dabei ganz unterschiedlich. Daher muss der Interessent die Verträge genau lesen und einem Vergleich (Gegenüberstellung) durchführen. Nur so können alle Leistungsmerkmale und mögliche Nachteile erkannt werden. Hier gelangen Sie zum Kostenrechner.

Nicht nur auf die Beiträge pro Monat achten

Sicherlich spielen die monatlichen Kosten bei jedem Versicherten eine große Rolle. Doch bei der Suche nach einer passenden Versicherung, sollte nicht ausschließlich auf den Preis geachtet werden. Denn Billigangebote sind meist nur ein Lockmittel der Anbieter. Doch dem Antragsteller muss hier bewusst sein, dass dies auf Kosten der Leistungen und Erstattungen geht. Auch muss bei der privaten Krankenversicherung immer die private Pflegeversicherung mit hinzugerechnet werden. Im Gegensatz zur GKV, ist diese nicht mit im Preis inkludiert.

Rabattsysteme der Anbieter pro Monatskosten

Wer Kosten sparen will, kann bei der Versicherungsgesellschaften an den Rabattsystemen teilnehmen. Je weniger Rechnungen beim Anbieter eingereicht werden desto besser. Das Stichwort heißt hier Leistungsverzicht. Ausgenommen sind die Standarduntersuchungen und Vorsorgeuntersuchungen. Der Berechnungszeitraum ist immer auch ein Jahr begrenzt. Entweder werden Beiträge im Folgejahr gemindert oder der privat Versicherte erhält eine Beitragsrückzahlung.

Zukunft der PKV und des Monatsbeitrages

Die PKV wird es auch noch in Zukunft geben. Doch Experten kritisieren die veraltete Gestaltung der monatlichen Kosten. Seit Jahren müssen Beiträge und Versicherungspflichtgrenze angepasst werden. Auch wird die teilweise unfair wirkende Kostenverteilung bei Staatsdienern kritisiert. Während Selbstständige und Angestellte immer mehr für die Leistungen zahlen müssen, werden die Tarife für Beamte immer besser aufgestellt. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Einkommen. 

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